29. Januar 2021

Leasingverträge

Leasingverträge sind gesetzlich nicht geregelte Verträge, durch welche einem Leasingnehmer ein Leasingobjekt während einer vertraglichen festgelegten Nutzungsdauer gegen Entgelt zum Gebrauch oder zur Nutzung überlassen wird. Gegenstand solcher Verträge sind zumeist Konsum- oder Investitionsgüter, die insbesondere bei der Anschaffung von Kraftfahrzeugen oder Maschinen zur Anwendung gelangen.

Da diese Vertragsart im Gesetz nicht gesondert geregelt ist, ist auf die Bestimmungen für andere ähnliche Vertragstypen zurückzugreifen, wie zum Beispiel die des Kaufvertrages oder Mietvertrages.

Man unterscheidet zwischen unmittelbarem und mittelbarem Leasing, je nachdem, ob der Händler oder Produzent selbst Leasinggeber ist, oder der Vertrag durch eine eigene Leasinggesellschaft abgeschlossen wird.

Durch den Abschluss eines Leasingvertrages hat der Leasingnehmer die Möglichkeit, den Leasinggegenstand zu nutzen, wird aber nicht (gleich) Eigentümer. Der Vorteil solcher Verträge ist, dass das Entgelt nicht auf einmal bezahlt werden muss, wodurch dem Leasingnehmer eine Investitionsfinanzierung geboten wird. Der Leasingnehmer ist im Normalfall allerdings verpflichtet – obwohl er nicht der Eigentümer der geleasten Sache ist – die Reparatur-, Versicherungs- und Wartungskosten selbst zu übernehmen. Des Weiteren muss er auch für alle Risiken, wie etwa den Verlust oder die Zerstörung des Leasinggegenstandes haften.

Da Leasing vor allem steuerliche Vorteile bringt, erfreut es sich großer Beliebtheit.

Unsere Kanzlei bietet Ihnen umfassende rechtliche Beratung zu diesem Thema und steht Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

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Dr. Zsizsik & Dr. Prattes Rechtsanwälte OG
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