Die Folgen eines Verkehrsunfalls

Verkehrsunfälle bringen oftmals Gerichts- und Verwaltungsverfahren mit sich. Mit Verwaltungsstrafen (Geldstrafe, Führerscheinentzug) ist immer dann zu rechnen, wenn Verwaltungsvorschriften, wie zB die Straßenverkehrsordnung (StVO), übertreten werden.

Wird eine Person verletzt, kann der Verkehrsunfall auch ein gerichtliches Strafverfahren, zB wegen fahrlässiger Körperverletzung nach sich ziehen. Im Rahmen des Zivilrechtes besteht die Möglichkeit, vom Unfalllenker, vom Halter des Fahrzeuges (sofern es sich dabei nicht zugleich um den Lenker handelt) und von dessen Haftpflichtversicherung den Ersatz seiner Schäden zu verlangen. Trifft den Geschädigten selbst ein Mitverschulden am Zustandekommen des Unfalls, ist dieses entsprechend zu berücksichtigen.

Ersetzt werden im Falle der Beschädigung des Kraftfahrzeuges grundsätzlich die Reparaturkosten; bei Vorliegen eines Totalschadens ist der Wiederbeschaffungswert ersatzfähig. Hat der Unfall zu einer Körperverletzung geführt, stehen dem Geschädigten Schmerzengeld sowie der Ersatz von Heilbehandlungskosten und sonstigen Aufwendungen (zB. Kosten für Pflegepersonal, Abschleppkosten, Fahrtkosten, „Blaulichtsteuer“ etc.) zu. Auch Verdienstentgang, also jener Vermögensnachteil, der aus der unfallbedingten Verringerung von Einkünften resultiert, kann vom Unfallverursacher gefordert werden.

In der Regel wird zuerst die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners zur Leistung aufgefordert. Wird eine Leistung verweigert oder ein für den Geschädigten unzureichendes Angebot gestellt, kann dieser Anspruch in der Folge gerichtlich geltend gemacht werden.

Unsere Kanzlei unterstützt Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche und berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

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Dr. Zsizsik & Dr. Prattes Rechtsanwälte OG
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